
Langsam ging er durch den Wald. Die Blätter raschelten und der Wind blies durch die Bäume. Weit konnte es nicht mehr sein, das wusste er. Die Dunkelheit brach ein und verwandelte den Wald in ein dunkles Meer von Bäumen. Der Nebel erschwerte ihm die Sicht, er konnte seine Schritte kaum noch erkennen. Langsam verließen ihn seine Kräfte immer mehr. Warum hatte er sich den Weg bloß nicht gemerkt? So schwer konnte es doch nicht sein. Zu allem Überfluss fing es auch noch an zu regnen. Jetzt musste er sich beeilen. Er wusste nicht, wie lange er schon durch den Wald irrte, aber es musste schon spät sein. Der Wind wurde heftiger und er begann zu frieren. Mit der Zeit verlor er die Hoffnung, den Weg aus dem Wald zu finden. Doch plötzlich hallten Stimmen durch den Wald. Anfangs dachte er , er hätte sich die Stimmen nur eingebildet, doch sie wurden immer lauter und klarer. Nach kurzer Zeit erkannte er die Stimme seiner Schwester. Sie waren gekommen, um ihn zu suchen. Jetzt war ihm klar: Er war gerettet! Mit seinen letzten Kräften machte er sich bemerkbar und wurde Minuten später gefunden. Voller Erleichterung erreichte er endlich das Ende der Lichtung.
BirteE - 20. Nov, 13:00